In Niedersachsen

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Die Niedersächsischen Privatwälder sind von Arten- und Strukturreichtum geprägt. Sie sind ebenso vielfältig wie Ihre Besitzer. Das zweitgrößte Flächenland Deutschland hat in Sachen Privatwald einiges zu bieten.

Im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt von 43,6 % dominieren die Privatwälder in Niedersachsen mit einem Anteil von fast 60 % (675.506 Hektar). Insbesondere im nordischen Tiefland sind über 70 % der Wälder in den Händen von zumeist bäuerlichen Familien. Dort trifft der Waldbesucher  vor allem auf Kiefern, Eichen oder Birken. Im Süden, wo die Privatwälder überwiegend von Genossenschaften organisiert werden, ziert meist die Buche oder Fichte die Wälder.

Dieser naturnächste großflächige Lebensraum mit einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt bietet seinen Besitzern Freude und zunehmend auch ein Einkommen. Er schützt und reinigt das Trinkwasser, schützt vor Bodenerosion, sorgt für ein ausgeglichenes Klima und bietet Sicht- und Lärmschutz, er ist Freizeit- und Erholungsraum und produziert Holz. Doch ist er auch immer wieder im Visier von neuen, gesellschaftlichen Anforderungen. Aber auch natürliche Einflüsse wie Stürme oder andere klimatische Veränderungen stellen die Waldbesitzer immer wieder vor neue Herausforderungen.

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